Brücken-Kran Kibri 9316 Umbau - die Fässer

die Fässer
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Brücken-Kran Kibri 9316 Umbau

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Das Modell zierte schon länger meinen Güterbahnhof. Als dann der Hafenkran so langsam Gestalt annahm und auch noch funktionierte, kam der Wunsch auf, auch dieses Modell zu motorisieren. Also einen zweiten Bausatz gekauft und dann beim Aufbau gleich die Motorisierung mit eingeplant. Ich hatte mir vorgenommen, beide Antriebe für  in den Untergrund zu verlegen, damit nur die Seilstränge nach oben zur der Katze sichtbar sind. Als Antrieb kommen umgebaute Miniatur-Servos zum Einsatz. Leider sind die ziemlich laut, vielleicht steht da nochmal ein Wechsel auf 'echte' Getriebemotore an. Interessanter Weise hatte sich während der Bauphase  die Frima Uhlenbrock auch mit dem Kibri-Modell beschäftigt und brachte parallel eine funktionsfähige Variante heraus. Aber das hinderte mich nicht, mein Projekt weiter zu verfolgen, zumal Uhlenbrock beim Antrieb auf zwei senkrechte Wellen setzt.
Ein erster Versuch scheiterte, denn hier hatte ich die Spannkonstruktion des Verschiebeseils so aufgebaut, dass der Kran mit dem Unterbau einen geschlossenen Ring bildete. Dadurch war ein Ein- und Ausbau des Krans nicht möglich, ohne das darunterliegende Gleis zu trennen. Aber bei soviel filigraner Seiltechnik war mir die Wartungsfreundlichkeit wichtig. Daher habe ich einen zweiten Anlauf genommen, bei dem das Servo für die Verschiebung der Katze mit einer Schiebeführung und nicht wie vorher über eine Schwinge ausgestattet ist.

Doch nun zum Aufbau:
Das Verschiebeseil ist eine geschlossene Schleife, deren beiden Enden in der Katze befestigt werden. Umgelenkt  unter der stirnseitigen Plattform am Ende der Laufschienen und angetrieben durch die Umlenkrolle am Servo unter der Bodenplatte. Das Servo wird über die Feder auf Spannung gehalten, um Schlupf zu vermeiden. Das Seil für den Haken wird ist am Ende der Katzenlaufbahn eingehängt, läuft dann durch Katze und Haken und wird im Untergrund auf eine Spule aufgewickelt.
Hier zunächst die Umlenkplattform, Katze, Haken und Umlenkung nach unten
Links ein Blick unter die Bodenplatte, wo die beiden Antriebe angeschraubt sind.
So einfach sieht die Steuerung hier aus. Wegen der relativ kurzen Wege habe ich auf eine Geschwindigkeitssteuerung verzichtet und es bei einer einfachen An-Aus-Schaltung belassen. Nur eine Spannungsversorgung ist eingebaut, damit der Kran über die 16V~ Lichtspannung versorgt werden kann.
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