Schaltpult mit der Steuerung, Elektrik und Elektronik - die Fässer

die Fässer
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Schaltpult mit der Steuerung, Elektrik und Elektronik

Modellbau > Modellbahn
Das ist das Schaltpult meiner Modellbahn. Ursprünglich war es einmal ein Medikamenten-Wagen aus der Medizintechnik. Wie das Teil in unseren Haushalt kam, lässt sich nicht mehr nachvollziehen.Jedenfalls hat es im Laufe der Zeit immer mehr Umbauten in Richtung Schaltpult erhalten.
Auf dem Deckel ist das Gleisbild mit den Schaltelementen zu sehen, darunter der Rahmen mit der Elektronik. Im vorderen Bereich die Bedienleiste für die Fahrregler. Darunter eine Schublade (noch original) mit Platz für Kleinkram. Ganz unten ein Schrank, in dem sich neben Raum für Lokomotiven auch die Stromversorgung befindet.
Die Idee dahinter ist, die Schalt- und Bedienelemente, Stromversorgung und Elektronik konsequent von der eigentlichen Anlage zu trennen. Nur so kann Wartungs- und Bedienungsfreundlichkeit (auch im Schadensfall) gewährleistet werden und die Fehlersuche findet eben nicht mehr unter der Anlage statt, sondern im Schaltpult an der Werkbank wo Lötkolben und Kabel in Griffweite stehen.
Der Deckel:
Hier ist der gesamte Gleisplan schematisch mit schmalen Klebestreifen dargestellt und die Bedienelemente - Schalter, Taster, LED's, usw.- sind an den entsprechenden Stellen in die Platte eingebaut. Auf der Unterseite sind bei aufgeklapptem Deckel die Anschlusskabel zu sehen, die über Schlaufen in den in den feststehenden Teil des Schaltpults geführt sind.
Die Steckerleiste am Schaltpult und an der Anlage bilden 40polige Wannenstecker, die auf Lochrasterplatinen aufgelötet sind. Für die Verbindung zwischen den Wannensteckern habe ich passende Buchsen mit Flachbandkabel in Schneid- Klemmtechnik verbaut. So ist Anlage und Schaltpult steckbar miteinander verbunden. Für Kontakte, die einen höheren Stromfluss benötigen, habe ich z.T. auch mehrere Pole zusammengefasst. So ist eine einfache und kostengünstige Lösung entstanden. Wichtig ist, dass Schaltung und Anlage nicht fest mit einander verbunden sind, um unabhängiges Arbeiten und Fehlersuche möglich zu machen.
Hier ist die Spannungsversorgung der Anlage zu sehen. Räumlich komplett von der Elektronik getrennt, damit bei Arbeiten an der Steuerung die 'gefährliche' Netzspannung von vornherein außen vor ist. Auch hier habe ich die Verbindung steckbar gehalten, um ggf. einfacher arbeiten zu können.
Rechts ist die Bedienleiste zu sehen. In der Mitte die vier Fahrregler mit den zugehörigen Schaltern und Anzeigen, links die rote Not-Aus und die grüne Reset-Taste, rechts der Wahlschalter mit Anzeige für die Fernbedienung. Alles, der Übersicht wegen, sehr schmal gehalten.
Der Not-Aus-Taster ist links in der Bedienleiste eingebaut, weitere finden sich aber auch rund um die Anlage verteilt, um bei kritischen Situationen sofort alle Fahrzeuge stoppen zu können. Über die grüne Reset-Taste wird nach dem Not-Aus die Anlage wieder in Betrieb genommen. Rechts an der Leiste ist die Fernbedienung. Am Wahlschalter wird sie auf einen der vier Fahrkreise eingestellt und schon funktioniert der Schalter der Fernbedienung so wie der Schalter am Fahrregler. Die Fernbedienung lässt sich rund um die Anlage neben dem Not-Aus-Taster in die Buchse einstecken.
Das ist ein Einblick in die Steuerung. Die Schaltungen habe ich versucht modular aufzubauen. Meist auch noch so, dass die eigentlichen Steuerplatinen steckbar in Slotbuchsen sitzen. So kann die Anschlussverkabelung im Schaltpult verbleiben, während man die Steuerplatinen untersucht - ein echter Vorteil im Schadensfall. Zum Teil habe ich sogar Ersatzplatinen, so dass man sie bei Problemen einfach ausgetauschen kann.
Für Interessierte habe ich hier die Bedienungsanleitung der Anlage und der Steuerung zum Download bereitgestellt.
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